24. Mai 2025 | 18:00 Uhr | Ausstellung
Anläßlich des geplanten Ausstellungsprojekts MNEMOSYNE Erinnerung.Wirklichkeit.Geschichte(n) ermöglicht Kränholm zur Langen Nacht der Bremer Museen 2025 erste Einblicke in ausgewählte Arbeiten der Fotografin Isabella Berr. In der Ausstellung richten wir den Blick auf das individuelle Vorgehen und die gesellschaftliche Dimension des Wahrnehmens, Vergessens und Erinnerns. Zudem eröffnen Führungen und Ausstellungsgespräche individuelle Zugänge zu ihrem Werk wie auch zur Sammlung der Stifterfamilie.
Programm
18:00 - 00.00_Ausstellung
Momente von Realität und Wirklichkeit. Fotografische Arbeiten von Isabella Berr
Isabella Berr entfaltet in ihren geheimnisvoll wirkenden Arbeiten eine unaufdringliche Intensität, die im Betrachter Erinnerungen an vertraute Orte und Menschen hervorrufen. Als reine Fotografie ausgeführt, erwecken sie den Anschein einer sanften Malerei des Moments. Dabei sind ihre Fotografien nicht Abbilder der Realität, auch keine Kunstwerke der Bildbearbeitung – sie sind künstlerische Interpretationen von Isabella Berr‘s Wahrnehmung von Realität und Wirklichkeit.
In der schillernden Welt der Kunst, in der Farben, Formen und Emotionen verschmelzen, gibt es Künstler, die diese Magie in all ihrer Pracht erlebbar machen. Isabella Berr ist eine dieser Persönlichkeiten.
18:30,_Ausstellungsgespräch
Walking Dreams
Isabella Berrs Arbeiten evozieren das Explorationsbedürfnis des Betrachters. Ihre Arbeiten sind von einer geheimnisvollen Aura umgeben. Ihre Fotografien ziehen Aufmerksamkeit auf sich, indem sie das Sehen zur detektivischen Herausforderung werden lassen. Sie eröffnen den Betrachter*innen unerwartete Assoziations- bzw. Erinnerungsräume. Wir haben so die Freiheit uns dem normalen Wahrnehmungsfluss zu entziehen und über eine neue, den Bildern innenwohnende Erzählung nachzudenken. Im gemeinsamen Gespräch vor den Kunstwerken lädt die Kuratorin der Stiftung die Betrachter:innen ein, sich dem Werk Isabella Berrs auf individuelle Weise zu nähern und gibt Einblicke in den Entstehungsprozess der Arbeiten sowie in das kuratorische Konzept. Adressiert wird dabei die Ebene dahinter, darüber und darunter, der Zwischenraum, der Übergang, das sich gegenseitig Durchdringende, gar Fluide in Wissenschaft, Kunst und Kuration.
18:00 - 00:00_ Der Kränholm Skulpturengarte, Dauerausstellung
20 Uhr _ Führung
Mit der Natur verschmolzen.
Einblicke in eine eindrucksvolle Skulpturenwelt
Kurztext / Beschreibung (max. 5 Sätze):
Mit Werken zwischen Klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst präsentiert sich der Skulpturengarten Kränholm als Lichtung im historischen Uferpark an der Lesum in Bremen- St.Magnus. Ein Fußweg verbindet die großzügige Grünanlage mit Knoops Park.
Wer seinen Blick über die zentrale Rasenfläche bis an den Baumgesäumten Rand des Skulpturengartens schweifen lässt, wird urplötzlich durch eine skurril anmutende Plastik von Heinrich Kirchner (1902–1984) in seiner Beschaulichkeit gestört. Mit fast 4 Metern Höhe und zum Gruße erhobener Hand, hat der „Wächter im Garten Eden“, (1978) hier Position bezogen und schlägt die Gäste Kränholms immer wieder von neuem in seinen Bann. Darüber hinaus sind Arbeiten von Gustav Seitz, Emil Cimiotti, Michael Croissant, Markus Daum, Gerson Fehrenbach, Robert Schad, Herbert Peters und Friedemann Grieshaber zu entdecken.
21:30 _Führung
Unentdecktes entdecken
Das Kunst-Raumkonzept des Kränholms lädt den Besucher dazu ein doch einmal genauer hinzusehen. In einer museumsähnlichen Atmosphäre werden hier unterschiedliche künstlerische Positionen der Sammlung präsentiert. Neben Hochkarätern wie Pablo Picasso und Otto Modersohn, die zurzeit in Haus Kränholm zu finden sind und deren Namen sicherlich auch dem weniger kunstgeübten Gast vertraut sind, gilt die Aufmerksamkeit auch stilleren Positionen der künstlerischen deutschen Moderne und Nachkriegsmoderne bis hin zu herausragende Positionen der Gegenwart. Gezeigt wird vor allem Malerei, Bildhauerei und Druckgraphik.
Im gemeinsamen Gespräch vor den Kunstwerken lädt die Kuratorin der Stiftung den Betrachter ein, sich den Werken auf individuelle Weise zu nähern.
Wer nicht an einer Führung teilnehmen möchte, kann sich auch selbständig auf Entdeckungstour begeben.
Eine Nacht, 30 Museen und Ausstellungshäuser, sechs Stunden Kulturgenuss: Von 18 Uhr bis Mitternacht können sich am 24. Mai 2025 Kulturbegeisterte durch die Nacht treiben lassen und Museen ganz neu erleben. Verschiedene Museen und Ausstellungshäuser in Bremen und Bremen Nord sind an dem Event beteiligt und öffnen ihre Türen für euch bis in die Nacht. In Kürze erscheint das gesamte Programm, Informationen zu den teilnehmenden Museen, zu den Ticketpreisen und zur Mobilität unter https://www.museeninbremen.de sowie unter https://www.bremen.de/kultur/veranstaltungen/highlights/die-lange-nacht-der-museen#/
Wo: Kränholm – Auf dem Hohen Ufer 35a, 28759 Bremen, Buslinien 94/95 bis Kapellenberg oder NWB1 bis Bhf. St. Magnus